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| Datum: 30.03.10 | 12:35 Uhr

Sicherlich kennt jeder die entspannende Wirkung eines ausgedehnten Bades in angenehm temperiertem Wasser. Es gibt aber auch noch einen darüber hinausgehenden, heilsamen Effekt auf die strapazierte Haut. Dabei ist vor allem sog. Thermalwasser interessant, enthält es doch (zumindest in den meisten Heilbädern) eine Vielzahl an Mineralien, die für Ihre positiven medizinischen Eigenschaften bekannt sind. Schwefel beispielsweise wirkt in Wasser gelöst antibakteriell und beruhigend. Auch Solebäder mit ihrem hohen Salzgehalt können helfen, das gilt zusätzlich im Hinblick auf rheumatische Beschwerden, wie sie in Zusammenhang mit einer Schuppenflechte auftreten können. Ist im Wasser viel Kohlendixoid enthalten, so fördert dieser Umstand die Durchblutung der Arterien, die wiederum wichtig für die Sauerstoffversorgung der Haut sind.
Die Inhaltsstoffe des Wassers kommen im Normalfall bei Wannenbädern stärker zu Geltung, da in gößeren Becken im Grunde immer Desinfektionsmittel eingesetzt wird, das den positiven Effekten der Mineralien entgegenwirkt. Ob nun ein Thermalbad im Einzelfall tatsächlich das Richtige ist bzw. ob eine größere Wirkung als durch die Anwendung von Pflegecremes erreicht werden kann, sollte jeder nach Möglichkeit selbst in Erfahrung bringen. Lediglich bei akuten Schüben ist von von einem sochen Bad eher abzuraten, da es die Haut zusätzlich reizen könnte.
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| Datum: 09.03.10 | 15:57 Uhr
Vielen Kindern fällt es nicht leicht, sich regelmäßig der Pflege der eigenen Haut zu widmen. Das ist durchaus nachvollziehbar, wird das tägliche Eincremen doch oft als langweilig oder gar in hohem Maße lästig empfunden. Gerade bei Kindern ist Hautpflege aber besonders wichtig, da der menschliche Körper in jungen Jahren sehr empfindlich auf eindringende Bakterien und Allergene reagiert – aus diesem Grund muss die Haut als wichtige Barriere gegen Umwelteinflüsse möglichst langfristig gesund erhalten werden.

Unterstützend soll hierbei ausgerechnet ein kleines Spielzeug herangezogen werden, das vor gut einem Jahrzehnt den Höhepunkt seiner durchaus beachtlichen Popularität erreichte, mittlerweile allerdings als ziemlich aus der Mode gekommen gilt: das Tamagotchi. Im Falle des von Designerin Anette Ströh entwickelten Exemplars handelt es sich dabei aber eigentlich eher um ein „Dermagotchi“, denn das putzige kleine Kerlchen namens „Hubert Haut“ muss nicht gefüttert, sondern eingecremt werden – andernfalls macht es sich durch lautes Piepen und visuell dargestelltes Unwohlsein bemerkbar.
Damit Huberts Haut gut gepflegt (und er wieder fröhlich) ist, muss das Kind den Deckel einer „echten“ Pflegecremetube (siehe Foto) mehrmals täglich nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip in die Rückseite des Dermagotchis stecken. Dadurch wird die Motivation zur eigenen Hautpflege auf spielerische Art und Weise gesteigert, vor allem da Hubert das Eincremen mit fröhlichen Melodien und verschiedenen Tanzeinlagen begleitet.