Negative Auswirkungen von Autoabgasen

Mittlerweile sind sich viele Mediziner darüber einig, dass Autoabgase bzw. die mit dem Autoverkehr einhergehende Feinstaubbelastung für die statistisch nachweisbare Zunahme von Allergien in der Bevölkerung mitverantwortlich sind. Das gilt besonders im Hinblick auf die drei atopischen Krankheitsbilder Heuschnupfen, Neurodermitis und Asthma. Laut einer aktuellen, deutschlandweit durchgeführten Studie (KiGGS) des Robert-Koch-Instituts in Berlin litten rund 23 Prozent der in der Studie erfassten Kinder an mindestens einem der drei atopischen Krankheitsbilder.
Da sich die genetischen Faktoren, die für das Auftreten von Allergien usw. natürlich auch eine wichtige Rolle spielen, in den letzten Jahren nicht sprunghaft verändert haben können, lässt sich die erhöhte Zahl der Betroffenen eigentlich nur auf Veränderungen bei den Umweltbedingungen, bei der Ernährung und im Lebenswandel der Menschen zurückführen. In der Luft enthaltene Schadstoffe können ebenfalls das erstmalige oder wiederkehrende Auftreten von Krankheiten wie Neurodermitis oder Asthma „triggern“.
Einer Studie des Helmholtz-Zentrums München zufolge nimmt die Anfälligkeit für die genannten Krankheitsbilder zu, je näher der Wohnort eines potentiellen Patienten an einer stark befahrenen Verkehrsstraße liegt. Das vermehrte Auftreten von Ekzemen ist dabei auf eine erhöhte Stickoxid-Konzentration in der Luft zurückzuführen, während eine Feinstaub-Belastung (wie sie in der Nähe von Hauptstraßen häufig messbar ist) Erkrankungen der Atemwege u. ä. zur Folge haben kann.
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