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| Datum: 19.07.10 | 12:37 Uhr

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Sommer, Sonne, Neurodermitis

Da momentan der Sommer wohl seinen diesjährigen Höhepunkt erreicht, möchte ich an dieser Stelle kurz einige Anmerkungen zu dem Thema „UV-Strahlung und Neurodermitis“ geben.

Erfahrungsgemäß gibt es einige von euch, bei denen sich der Hautzustand im Sommer eher verbessert und wiederum einige, bei denen das Gegenteil der Fall ist. Theoretisch gesehen ist ein kontrolliertes Bad in der Sonne für die Haut ein recht wohltuendes Ereignis. Die UV-Strahlung sorgt dafür, dass evtl. entzündete Hautareale schneller abheilen und sich der Juckreiz spürbar verringert. Grund dafür ist die entzündungshemmende (durch das Blockieren der dafür verantwortlichen Zellen) und antibakterielle Wirkung der langwelligen UVA-Strahlen, welche im Sonnenlicht enthalten sind.

Generell ist natürlich Vorsicht geboten: Ein Sonnenbrand sollte nicht riskiert werden, da ein solcher im schlimmsten Fall einen Schub auslösen kann. Bei der Einnahme von Medikamenten, die photosensibilisierend wirken oderr während einer Therapie mit Immunsuppressiva sollte auf ein ausgedehntes Sonnenbad in jedem Fall verzichtet werden.

Ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor ist ohnehin Pflicht, bei Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Parfum- oder Konservierungsstoffen sollte die Auswahl in diesem Zusammenhang besonders bedacht erfolgen. Davon unabhängig empfiehlt es sich im Sommer, weite Kleidung zu tragen, um das Schwitzen und das damit einhergehende Jucken möglichst auf ein Minimum zu reduzieren.

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