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| Datum: 18.07.11 | 09:36 Uhr

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Dermasence hilft bei Neurodermitis und trockener Haut

Ca. 10 % aller Deutschen, insbesondere Kinder, leiden unter Symptomen wie trockene, raue Haut, Entzündungen und Juckreiz, die typischerweise an Arm- und Beinbeugen, Ellenbogen, Handgelenken sowie am Hals und Gesicht auftreten.

All dies sind typische Zeichen für Neurodermitis mit schubweisem oder chronischem Verlauf. Die Hauptursache ist die unzureichende Ausbildung der natürlichen Barriereschicht der Haut. Verschiedenste Faktoren wirken bei der Entstehung mit. Häufig verringern sich die extremen Ausprägungen mit Beginn der Pubertät. Die Haut bleibt aber meist ein Leben lang trocken, empfindlich und besonders pflegebedürftig.

Bei der Pflege ist zu beachten, dass die ausgetrockneten Areale eine effiziente Unterstützung benötigen, die die Hautbarriere wieder aufbaut. Um die gesunde Haut wieder herzustellen, gilt als oberstes Ziel die Regeneration und Stabilisierung der Hautbarriere durch konsequente medizinische Hautpflege. Vor der täglichen Versorgung mit einer auf den Hauttyp abgestimmten Creme ist die Reinigung der Haut wichtig.

Bei jedem Waschen, Duschen oder Baden wird die bereits beanspruchte Haut erneut ausgetrocknet. Wasser und Seife können den pH-Wert der Haut nach oben verschieben und somit die Barrierefunktion der Haut empfindlich stören. Schon normale Haut benötigt Zeit für die Regeneration. Für die trockene oder zu Neurodermitis neigende Haut bedeutet dies aber oft schon eine Schädigung der Barrierefunktion. Daher ist es wichtig, auch bei Reinigungsprodukten auf schonende Syndets zurückzugreifen und auf einen niedrigen pH-Wert zu achten.

Besonders empfehlenswert ist der Reinigungsschaum Adtop Clean von DERMASENCE.
Der niedrige pH-Wert des Produktes liegt im Bereich des natürlichen Haut-pH-Wertes und verursacht keine Irritationen der Haut. Der Emulsionsschaum wird auf die betroffenen, sehr trockenen Areal aufgebracht und nach kurzer Einwirkzeit mit einem feuchten Tuch abgenommen.
Der schonende Emulsionsschaum ermöglicht bereits bei der Reinigung eine optimale Hautpflege. Die eingesetzten Tenside des milden Schaums beruhen auf natürlichen, sehr sanften Substanzen und schonen selbst die empfindliche Haut. Intensive Feuchtigkeits- und Lipidsubstitutionen ermöglichen eine Regeneration der gestressten Haut. Er unterstützt die Hautbarriere, verringert die Spannungsgefühle und Schuppung der Haut. Sonnenblumenöl glättet mit seinem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren die trockene Haut. Darüber hinaus besitzt er mit Bisabolol eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung.

Bei der nachfolgenden Körperpflege hilft eine Lotion oder Creme, die den bestehenden Lipidmangel ausgleicht. Eine konsequente Hautpflege hilft der Hautbarriere sich optimal zu schützen und so Juckreiz und neuen Ekzemschüben vorzubeugen. Hier ist besonders die DERMACENCE Adtop Creme geeignet. Die 2010 mit „gut“ (Jahrbuch Kleinkinder 2010) von ÖKO-TEST ausgezeichnete parfumfreie Creme:

• regeneriert den hauteigenen Hydrolipidfilm
• reduziert und gleicht den Wasserverlust (TEWL) aus
• wirkt entzündungshemmend und reizlindernd

Sie bildet aufgrund des amphiphilen Charakters einen wirkungsvollen, hautverwandten Schutzfilm, der atmungsaktiv ist und Feuchtigkeit bindet. Rauigkeit und mögliche Belastungen durch mechanische Reize werden gemindert. Die Creme fettet nicht und zieht sofort ein.

Eine Anwendungsbeobachtung der Universitätsklinik Mannheim bestätigt die positiven Einflüsse der Creme bei zu Neurodermitis neigender Haut. Über die objektiven Messdaten hinaus wurden von den Probanden subjektiv deutliche Verbesserungen des Hautbildes empfunden. Das Hautgefühl wurde von 100% mit sehr gut oder gut beurteilt. Die Eigenschaft Irritationen zu vermindern bewerteten ebenfalls alle Probanden mit diesen Bestnoten.

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| Datum: 07.06.11 | 12:44 Uhr

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Mögliche Änderungen bei der Kostenerstattung für Arzneimittel

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat vorgeschlagen, dass schwere Verlaufsformen der Neurodermitis als schwerwiegende Erkrankung anerkannt werden. Dies hätte dann in der Praxis zur Folge, dass nicht verschreibungspflichtige Präparate in die sog. OTC-Ausnahmeliste aufgenommen und damit erstattet werden würden.

Dabei handelt es vom Prinzip her natürlich um sehr sinnvolle Änderung, vermutlich dürfte diese bei Krankenkassen und Politik jedoch auf relativ wenig Gegenliebe stoßen. Nichtsdestotrotz bleibt zu hoffen, dass der Ansatz des BPI zukünftig weiterverfolgt wird, da Neurodermitis-Patienten häufig die Kosten für notwendige Cremes bzw. Salben selbst tragen müssen.

Ein weiteres Problem seien die aufgrund der momentan zur Anwendung kommenden Rabattverträge (diese regeln den kostenorientierten Austausch von Arzneimitteln im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit der enthaltenen Wirkstoffe) „kritischen Dosierungsschwankungen“, so der Verband. Wie die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des BPI, Prof. Barbara Sickmüller, verlauten ließ, könne es dadurch zu „unnötigen Schüben“ kommen.

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| Datum: 08.02.11 | 16:12 Uhr

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Heilung unerwünscht: WDR muss Kündigung von Klaus Martens zurücknehmen

Die vom WDR gegenüber Klaus Martens, dem verantwortlichen Redakteur des Films „Heilung unerwünscht“, ausgesprochene fristlose Kündigung vom 19. Mai 2010 wurde vom Arbeitsgericht Köln für unwirksam erklärt. Grund für die Kündigung war die Tatsache, dass Martens mit seinem Film offenbar PR in eigener Sache gemacht und somit allgemeine journalistische Prinzipien verletzt hat. Dabei spielte vor allem die fast zeitgleiche und nicht mit der Leitung des Westdeutschen Rundfunks abgestimmte Veröffentlichung seines Buches „Heilung unerwünscht. Die dramatische Geschichte eines Medikaments“ eine große Rolle.

Diese Begründung reiche jedoch für eine fristlose Kündigung nicht aus, so das Gericht. Dementsprechend wurde das Arbeitsverhältnis zwischen Redakteur und Sender nie ordnungsgemäß beendet und der WDR muss in der Folge eine Gehaltsnachzahlung von ca. 40.000 € leisten. Eine tatsächliche Weiterbeschäftigung von Klaus Martens ist insbesondere aufgrund des Zerwürfnisses mit der Intendantin des Senders, Monika Piel, sehr unwahrscheinlich.

Leider konnte die damals unter dem Namen „Regividerm“ auf den Markt gebrachte und mittlerweile in „Mavena B12 Salbe“ umbenannte Salbe die hohen Erwartungen, welche einige an Neurodermitis bzw. Schuppenflechte leidende Patienten in diese gesetzt hatten, in den meisten Fällen nicht erfüllen.

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| Datum: 21.12.10 | 13:40 Uhr

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Was beim Absetzen von Kortison zu beachten ist

In den letzten Tagen konnte man auf diversen Portalen die von Frank Ahrens (Mitglied der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin) vertretene Meinung nachlesen, dass Eltern vor dem Absetzen eines Kortisonpräparats unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Kinderarzt halten sollten. Ansonsten könnten negative Folgeeffekte eintreten.

Die Problematik, die hinter dieser Aussage steht, ist das mögliche Provozieren erneuter Krankheitsschübe in Folge des Absetzens. Zwar sind die Kortisonpräparate, die heutzutage zur Anwendung kommen, wesentlich verträglicher als viele der beispielsweise in den 90er Jahren üblichen Mittel, trotzdem ist im Hinblick auf mögliche Reaktionen der Haut oder des gesamten Organismus noch immer Vorsicht geboten.

Viele Dermatologen empfehlen, eine abrupte Absetzung von Kortison zu vermeiden und raten stattdessen zu einem Verfahren, das häufig als „Ausschleichen“ bezeichnet wird. Im Falle der Anwendung einer Creme würde dies z. B. bedeuten, dass die Häufigkeit des Auftragens über einen Zeitraum von mehreren Tagen stetig verringert wird. Diese Vorgehensweise hat sich bewährt und wird heutzutage von den meisten Dermatologen empfohlen. Es ist also die Aufgabe des Kinderarztes, die Eltern bereits im Vorfeld der Behandlung umfangreich über die Anwendung von Kortison zu beraten Dies schließt selbstverständlich auch die Vorgehensweise beim Absetzen des Medikaments mit ein.

Neben der guten Pflege der Haut, die eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Behandlung der Neurodermitis darstellt, ist laut Ahrens vor allem die Vermeidung von potentiellen Auslösern neuer Schübe entscheidend. Häufig in diesem Zusammenhang genannte Ursachen sind Allergene, starkes Schwitzen, Stress, in Textilien enthaltene Reizstoffe oder übertriebene Hautreinigung.

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| Datum: 17.05.10 | 13:16 Uhr

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„Heilung unerwünscht“: WDR entlässt verantwortlichen Redakteur

Der Autor des Films „Heilung unerwünscht: Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern“, der im Oktober 2009 ausgestrahlt wurde, hat gegenüber seinem Arbeitgeber offenbar einige falsche Angaben gemacht und außerdem gegen Programmgrundsätze des Senders verstoßen. In Folge dieser ihm unterstellten Fehltritte wurde der betroffene Redakteur mit sofortiger Wirkung vom Dienst freigestellt. Hauptgrund für die Entlassung scheint die nahezu gleichzeitige, nicht mit dem WDR abgesprochene Veröffentlichung eines Buches zum selben Thema zu sein, das zudem einen ähnlichen Titel trägt, nämlich „Heilung unerwünscht. Die dramatische Geschichte eines Medikaments“.

In den vergangenen Monaten wurde außerdem von verschiedenen Seiten wiederholt der Vorwurf der Schleichwerbung geäußert (mit Bezug auf die thematisierte Vitamin B12 Creme selbst), wodurch der WDR zunehmend in den Fokus der Kritik rückte und sich mit dem nun vorgenommenen Schritt vermutlich davon zu distanzieren versucht.

Zur Erinnerung: Der (scheinbare) Dokumentarfilm befasste sich mit einer Creme namens Regividerm, die bei Neurodermitis und Schuppenflechte ohne größere Nebenwirkungen zu einer Linderung der Symptome führen soll. Des Weiteren wurde behauptet, dass Pharmaunternehmen bewusst die Markteinführung der Creme blockieren würden; kurz nach der Erstausstrahlung der Sendung war Regividerm dann „überraschenderweise“ aber doch auf dem Weg zur Markteinführung.

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| Datum: 30.03.10 | 12:35 Uhr

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Thermalbäder effektiver als Cremes?!

Sicherlich kennt jeder die entspannende Wirkung eines ausgedehnten Bades in angenehm temperiertem Wasser. Es gibt aber auch noch einen darüber hinausgehenden, heilsamen Effekt auf die strapazierte Haut. Dabei ist vor allem sog. Thermalwasser interessant, enthält es doch (zumindest in den meisten Heilbädern) eine Vielzahl an Mineralien, die für Ihre positiven medizinischen Eigenschaften bekannt sind. Schwefel beispielsweise wirkt in Wasser gelöst antibakteriell und beruhigend. Auch Solebäder mit ihrem hohen Salzgehalt können helfen, das gilt zusätzlich im Hinblick auf rheumatische Beschwerden, wie sie in Zusammenhang mit einer Schuppenflechte auftreten können. Ist im Wasser viel Kohlendixoid enthalten, so fördert dieser Umstand die Durchblutung der Arterien, die wiederum wichtig für die Sauerstoffversorgung der Haut sind.

Die Inhaltsstoffe des Wassers kommen im Normalfall bei Wannenbädern stärker zu Geltung, da in gößeren Becken im Grunde immer Desinfektionsmittel eingesetzt wird, das den positiven Effekten der Mineralien entgegenwirkt. Ob nun ein Thermalbad im Einzelfall tatsächlich das Richtige ist bzw. ob eine größere Wirkung als durch die Anwendung von Pflegecremes erreicht werden kann, sollte jeder nach Möglichkeit selbst in Erfahrung bringen. Lediglich bei akuten Schüben ist von von einem sochen Bad eher abzuraten, da es die Haut zusätzlich reizen könnte.

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| Datum: 17.12.09 | 13:37 Uhr

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Regividerm Salbe bald unter anderem Namen erhältlich

Seit Ende November dürfen sowohl die Regeneratio Pharma GmbH als auch die Mavena Health AG die Bezeichnung „Regividerm“ nicht mehr im Zusammenhang mit der vor Kurzem auf den Markt gebrachten Vitamin B12 Salbe verwenden. Der Inhaber der Marke „Reviderm“, unter der eine Reihe von Kosmetikprodukten erhältlich sind, hat eine entsprechende einstweilige Verfügung beim Landgericht München erwirkt.

In den ersten beiden Dezembertagen erhielten fünf deutsche Großhändler, die mit der Auslieferung der Regividerm Salbe beauftragt waren, die schriftliche Aufforderung zur umgehenden Einstellung dieser Tätigkeit. Nach Herstellerangaben brach in Folge dessen der Vertrieb nahezu vollständig zusammen. Mittlerweile wurde eine Vereinbarung getroffen, die die Wiederaufnahme des Handels mit Regividerm ermöglicht. Bis Ende Dezember soll das Vertriebsnetz vollständig reaktiviert sein, in der Zwischenzeit müssen Kunden allerdings weitere Lieferverzögerungen in Kauf nehmen.

Im Rahmen der Vereinbarung wurde neben einer offenbar nicht unerheblichen Entschädigungszahlung auch die Löschung der bisherigen Domain www.regividerm.de veranlasst. Bald sind alle offiziellen Informationen seitens des Herstellers nur noch unter www.regeneratio.de abrufbar.

Welchen Namen die Vitamin B12 Salbe in Zukunft tragen wird, ist indes noch unklar. Ab Februar 2010 darf die Salbe jedenfalls nicht mehr unter der Bezeichnung Regividerm vertrieben werden. Bis dahin ist es Apotheken und Großhändlern aber erlaubt, die sich bereits im Umlauf befindlichen Produkte weiterhin zu verkaufen.

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| Datum: 10.12.09 | 13:22 Uhr

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Funktionelle Kleidung als Behandlungskonzept bei Neurodermitis

Bereits seit einigen Jahren forschen Dermatologen an sog. „intelligenten“ Textilien, die u. A.zur Linderung von Neurodermitis beitragen sollen. Anders als bei den momentan erhältlichen silberbeschichteten Textilien, kommen bei dieser Art von Kleidung spezielle Molüle – Cyclodextrine genannt – zum Einsatz.

Cyclodextrine sind ringförmige Zuckermoleküle, die dauerhaft auf textilen Oberlächen verankert („fixiert“) werden können. In dem Hohlraum, der sich in deren Inneren befindet, lassen sich diverse organische Substanzen einschließen – ähnlich wie in einem Käfig. Erst nach und nach wird der „gefangene“ Stoff durch Körperwärme und Hautkontakt freigegeben. In diesem Zusammenhang ist die Anwendung verschiedener Substanzen denkbar (z. B. Kortison, Anti-Pilz-Wirkstoffe oder Dexpanthenol).

neurodermitis_kleidung_cyclodextrine

Die Zuckermoleküle fungieren also als winzige Depots, die mit einem medizinisch wirksamen Inhalt „beladen“ sind. Bei Neurodermitis, Schuppenflechte oder Allergien kann die dosierte Abgabe eines bestimmten Medikaments/Pflegemittels über einen bestimmten Zeitraum sehr hilfreich sein, da dieses Konzept die Durchführung einer Therapie auch in Alltagssituationen stark vereinfacht.

Die Liste der Materialien, die mi Cyclodextrinen beschichtet werden können, ist lang – von Leinen bis Wolle ist praktisch alles möglich. Unterwäsche, Schlafanzüge, Bettwäsche, Socken und Handschuhe sind für die Anwendung besonders geeignet, da bei diesen Textilien der direkte Kontakt zu den betroffenen Hautstellen gewährleistet ist.

Bis derartige Textilien auf dem Massenmarkt erhältlich sind, wird sicherlich noch einige Zeit vergehen; aus Zellulose bestehende und mit Madensekret getränkte Wundauflagen, die nach dem selben Prinzip funktionieren, werden aber schon erfolgreich eingesetzt.

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| Datum: 03.12.09 | 13:03 Uhr

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Namensänderung Regividerm & erste Erfahrungsberichte

Regividerm B12 Salbe

Die offizielle deutsche Regividerm-Website ist bereits seit ca. einer Woche nicht verfügbar. Selbiges gilt für die Seite der Vertriebsfirma Mavena. Ruft man eine der beiden Seiten auf, so bekommt man lediglich die Meldung „Lieber Besucher, die Seite der Salbe “B12″ ist aufgrund von Wartungsarbeiten derzeit nicht verfügbar.“ zu lesen. Das lässt vermuten, dass Regividerm demnächst unter einem anderen Namen (möglicherweise einfach nur „B12“) vertrieben werden soll.

Die englische Website www.regividerm.co.uk ist aber nach wie vor zugänglich, dort ist auch eine mehrsprachige (FR/NL/UK) Version des Beipackzettels zu finden, interessanterweise mit Stand September 2009 (Erstausstrahlung der Sendung: 19.10.2009).

Mittlerweile sind auch die ersten Erfahrungsberichte im Netz aufgetaucht, dabei wird deutlich, dass von der anfänglichen Euphorie im Zusammenhang mit der Markteinführung der Salbe nicht allzu viel übrig geblieben ist. Es gibt zwar durchaus auch positive Besipiele, besonders im Hinblick auf die Behandlung von Schuppenflechte (Psoriasis), so wird bspw. von einem Rückgang der Schuppung und einem verminderten Juckreiz berichtet. Aber: Das betrifft nur einen verhältnismäßig geringen Teil derjenigen Patienten, die sich bisher einem dokumentierten „Selbstversuch“ unterzogen haben. Bei Neurodermitikern scheint die Erfolgsquote sogar noch geringer zu sein, es ist sogar teilweise von einer Verschlechterung der Hautsituation die Rede.

Ein abschließendes Urteil ist natürlich noch nicht möglich, dafür liegt die Markteinführung der Regividerm Salbe einfach noch nicht lange genug zurück. In einigen Wochen gibt es zu diesem Thema sicherlich mehr zu berichten. Momentan existieren es aber noch keine Anzeichen dafür, dass das Vitamin B12-Präparat erwähnenswerte Vorteile gegenüber herkömmlichen Pflegecremes bietet.

PS: Ihr könnt natürlich weiterhin hier Eure eigenen Erfahrungsberichte veröffentlichen, um anderen Patieneten bei der Entscheidung für oder gegen die Creme zu helfen.

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| Datum: 12.11.09 | 13:20 Uhr

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Markteinführung von Regividerm in Deutschland und der Schweiz

Regividerm-Erfinder Karsten Klingelhöller

Regividerm-Erfinder Karsten Klingelhöller

In wenigen Tagen wird die umstrittene Regividerm Vitamin B12-Salbe voraussichtlich den Weg in den Handel finden. Informationen des Herstellers zufolge wurde die Salbe als Medizinprodukt der Klasse IIa zertifiziert. Damit seien die Bedingungen für eine Markteinführung erfüllt. Es handelt sich bei der Regividerm Vitamin B12-Salbe also bislang rein rechtlich betrachtet nicht um ein Arzneimittel. Dieser Sachverhalt ist allerdings noch nicht abschließend geklärt, eine letzte Überprüfung durch die Bezirksregierung Düsseldorf steht noch aus. Sollte die Prüfung ergeben, dass das enthaltene Vitamin B12 einen pharmakologischen Wert habe, so ist eine nachträgliche Klassifizierung als Arzneimittel wahrscheinlich. In diesem Fall müsste der Hersteller die Salbe vom Markt nehmen und sich einem weitaus umfangreicheren Zulassungsverfahren unterziehen.

Das würde u. a. bedeuten, dass auch Langzeitstudien durchgeführt werden müssten, um z. B. die Frage zu klären, ob bei der Anwendung von Regividerm nicht doch schwerwiegendere Nebenwirkungen auftreten können. Bisher hatte der Hersteller, die in Remscheid ansässige Regeneratio Pharma GmbH, lediglich „sporadische Hautreizungen“ als mögliche Nebenwirkung genannt. Die endgültige Entscheidungsgewalt über die Zulassung liegt beim Bundesinstitut für Arzneimittel.

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| Datum: 23.10.09 | 13:30 Uhr

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WDR-Doku „Heilung unerwünscht“ ruft heftige Reaktionen hervor

Mit der Dokumentation „Heilung unerwünscht“ hat das öffentlich-rechtliche Fernsehen eine unangeahnte Welle von Reaktionen ausgelöst. Die Bandbreite reicht dabei von Dankesbekundungen über Desinteresse bis hin zu scharfer Kritik, die vor allem den Vorwurf der Schleichwerbung beinhaltet.

Problematisch sind zum einen die fehlende Stichhaltigkeit der im Film erwähnten Studien hinsichtlich der Anzahl der Probanden etc., zum anderen besteht die Möglichkeit, dass der Westdeutsche Rundfunk als Werbeplattform für ein bisher erfolgloses Produkt missbraucht wurde. Schwer zu sagen, ob dem tatsächlich so ist – letztendlich wird der Grad der Wirksamkeit darüber entscheiden, ob es sich bei den Entwicklern der Regividerm Salbe (die mit dem Schweizer Unternehmen Mavena nun doch einen Hersteller und Vertriebspartner gefunden haben) um Scharlatane oder um Opfer der Pharma-Lobby handelt.

Eine gegenüber der am Montag gezeigten Fassung um 15 Minuten längere Variante wird am heutigen Abend (23.10.) auf dem Sender Phoenix ausgestrahlt.

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| Datum: 20.10.09 | 13:25 Uhr

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Heilung unerwünscht: Wie die Pharmaindustrie die Verbreitung von Medikamenten verhindert

Am gestrigen Abend wurde in der ARD eine Dokumentation ausgestrahlt, die am Beispiel einer äußerst wirkungsvollen und gleichzeitig preisgünstigen Salbe zur Behandlung von Neurodermitis und Schuppenflechte aufzeigt, wie wenig Interesse die Pharma-Lobby an der Heilung von chronischen Krankheiten zeigt. Der Grund: Mit dem langanhaltenden Leid von Patienten lassen sich gigantische Profite erzielen, wie sie mit Präparaten, die dieses Leid beenden würden, niemals erreicht werden können.

Regividerm

Im Mittelpunkt der Doku steht eine Salbe namens „Regividerm“, die bereits Ender der 80er Jahre von zwei Studenten entwickelt wurde und lediglich aus einer Avocadoöl-Salbengrundlage und 0,07 % pulverförmigem Vitamin B12 (Cyanocobalamin) besteht. Dieser wurde in zwei klinischen Studien der Universitäten Bochum und Dortmund sowie einer weiteren Studie in den USA eine beachtliche Wirksamkeit bei der Behandlung von Neurodermitis bescheinigt. Dennoch ist die rosafarbene „Wundersalbe“ bis heute nicht auf dem Markt – und das obwohl (oder gerade weil) der Verkaufspreis pro Dose bei nur ca. 29 Euro liegt.

Bei allen großen Pharmafirmen hat der Erfinder Karsten Klingelhöller sein Produkt vorgestellt, doch die Reaktionen waren stets ähnlich: Die Salbe passe nicht ins „Konzept“ des Unternehmens, so die Industrie-Vertreter. Teilweise wurden zwar Angebote zum Aufkauf des Patents unterbreitet, allerdings weder zum Zweck der späteren Produktion noch zu dessen Vermarktung. Wer nun wissen will, wie diese Vorgänge im Einzelnen abliefen und was aus dem Erfinder geworden ist, der sollte sich unbedingt die Dokumentation „Heilung unerwünscht“ auf YouTube anschauen.
Hier der Link:

Heilung unerwünscht

Außerdem wird die Sendung am 30. November 2009 um 22:00 Uhr im WDR wiederholt.

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| Datum: 04.08.09 | 16:09 Uhr

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Lotionen gegen trockene Haut

Die Sommermonate sind für Neurodermitiker oftmals eine recht problematische Zeit. Vor allem die verstärkte Schweißproduktion macht vielen Betroffenen zu schaffen. Die entzündeten Hautbereiche werden durch den Schweiß zusätzlich gereizt und das Jucken und Brennen wird verstärkt. Außerdem trocknet die Haut dabei mehr aus als normalerweise. Wer nicht zu den Glücklichen gehört, die durch einen erholsamen Urlaub eine Verbesserung ihres Hautzustandes erfahren, ist damit einer signifikanten Mehrbelastung ausgesetzt.

Das Problem dabei ist, dass man der Austrocknung der Haut meist nur durch vermehrtes Eincremen begegnen kann. Das führt dann allerdings wieder zu stärkerem Schwitzen, was z. B. beim Tragen einer Jeans oder sonstiger eng anliegender Oberbekleidung ziemlich unangenehm werden kann.

Excipial

Die beste Lösung für dieses Problem ist nach meiner Erfahrung, statt einer Creme eine Lotion zu verwenden, da diese die Haut sehr gut mit Feuchtigkeit versorgt, aber trotzdem schnell einzieht und bei hohen Außentemperaturen zu einem insgesamt angenehmeren Hautgefühl führt. Nachteil ist allerdings, dass die feuchtigkeitsspendende Wirkung meist nicht besonders lange (weniger als zwölf Stunden) anhält.

Ich persönlich empfehle eine Mandelöl-Lotion wie z. B. die Excipial U Lipolotio von Spirig. Die ist allerdings nicht ganz billig: 500 ml schlagen mit etwa 15 – 20 € zu Buche. Für Neurodermitis-Patienten mit sehr trockener Haut handelt es sich hierbei aber dennoch um eine sinnvolle Ergänzung bzw. Alternative zur Behandlung mit herkömmlichen Pflege-Cremes.

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| Datum: 27.07.09 | 14:10 Uhr

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Elidel Creme

Die Elidel Creme von Novartis hat mittlerweile einen recht hohen Bekanntheitsgrad erreicht, allerdings werden ihr leider nicht nur positive Eigenschaften zugesprochen, weshalb ich kurz meine Erfahrungen zu diesem Thema weitergeben möchte.

Zunächst zum Wirkungsprinzip von Elidel Creme: Bei Neurodermitikern produzieren die in der Haut befindlichen T-Zellen ohne wirklichen Auslöser Botenstoffe, der zu Entzündungen in der Haut führt. Der in der Creme enthaltene Wirkstoff Pimecrolimus verhindert aber die Ausschüttung dieser Botenstoffe und gleicht damit die Störung des Immunsystems wieder aus. Soweit zur Theorie.

Ich habe Elidel Creme vor einigen Jahren im Gesichts- und Halsbereich angewendet. Meine ND war zu dieser Zeit bereits etwas besser geworden und ich sollte von daher auf eine weiterführende Behandlung mit kortisonhaltigen Salben zumindest im genannten Hautareal verzichten. Stattdessen trug ich eben von da an Elidel auf und konnte damit insgesamt gesehen die ND auch gut unter Kontrolle halten. Was mir jedoch auffiel, war, dass bei einem stärkeren Schub kaum eine Wirkung vorhanden war.

Mich haben zudem zwei Sachen von Anfang an irritiert:

1. Die Creme darf nicht in Augennähe aufgetragen werden. Trotzdem wurde sie mir zur Anwendung im Gesicht verschrieben. Das macht meiner Meinung nach nur begrenzt Sinn.

2. Längere Aufenthalte in der Sonne sollen vermieden werden. Wie man das z. B. im Hochsommer praktisch anstellt, wurde mir jedoch nicht mit auf den Weg gegeben.

Elidel ist stark in Verruf geraten, als publik wurde, dass während der Anwendung Fälle von Hautkrebs aufgetreten sind, die eventuell auf das Zusammenspiel des Wirkstoffes mit Sonneneinstrahlung zurückzuführen sein könnten. Vollständig bewiesen ist dieser Zusammenhang bis heute nicht, was die Sache aber wohl kaum weniger beunruhigend erscheinen lässt.

Ich habe nach etwa einem Jahr mit Elidel habe ich an der Uni-Klinik Dresden an einer placebo-kontrollierten Studie teilgenommen, bei der es insbesondere darum ging, ob Elidel Creme eine Verdünnung der Haut bewirkt (ähnlich wie einige kortisonhaltige Präparate). Als Ergebnis konnte eine solche Verdünnung nicht nachgewiesen werden, trotzdem empfahl man mit, die Creme abzusetzen, da über die Langzeiteffekte einer Anwendung zu wenig bekannt wäre. Dieser Empfehlung bin ich dann auch nachgekommen.

Seitdem benutze ich fürs Gesicht handelsübliche Pflege-Cremes, wie man sie in jeder Drogerie kaufen kann. Eine Verschlechterung hat sich seitdem nicht eingestellt.

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| Datum: 13.07.09 | 15:10 Uhr

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Milchsäuresalbe

Da die Suche nach einer geeigneten Pflegesalbe bzw. -creme für Neurodermitiker ein recht kompliziertes Unterfangen sein kann, möchte ich an dieser Stelle einmal von meinen positiven Erfahrungen mit der sog. Milchsäuresalbe berichten.

Entwickelt wurde diese Salbe meines Wissens nach an der Uni-Klinik Dresden. Sie ist allerdings nicht als „Fertigprodukt“ erhältlich, sondern muss in der Apotheke angefertigt werden.Wer auf Anfrage von seinem Apotheker nur ein ratloses Gesicht geboten bekommt, sollte lieber die lateinische Bezeichnung (unguentum acidi lacctici 0,4 %) verwenden oder sich von seinem Dermatologen ein grünes Rezept ausstellen lassen. Das es sich bei der Milchsäuresalbe um ein Pflegepräparat handelt, wird es nämlich nicht von der Krankenkasse übernommen, sondern muss (wie so oft) zu 100 % selbst bezahlt werden. Der Preis für 400 g Milchsäuresalbe liegt bei etwa 18 bis 20 Euro. Bei einer ausgeprägten generalisierten Neurodermitis und täglicher Anwendung am Morgen sowie am Abend reicht die angegebene Menge etwa zwei bis maximal drei Wochen. Übers Jahr gerechnet ist die ganze Sache also ein ziemlich teurer Spaß.

Trotz des etwas ärgerlichen Kostenfaktors möchte ich auf die Milchsäuresalbe nicht mehr verzichten. Sie lässt sich sehr gut auf die Haut auftragen und verhindert das Austrocknen, besonders nach dem Duschen oder Baden. Dadurch juckt und schuppt die Haut viel weniger. Seit ich die Salbe verwende, ist mein allgemeiner Hautzustand kontinuierlich besser geworden. Zwar sind bei kleineren aufgekratzten oder entzündeten Stellen trotzdem noch andere Cremes nötig – was die reine Hautpflege betrifft, so ist die Milchsäuresalbe für mich persönlich aber die beste Salbe, die ich je hatte.

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