Kategorie:
| Datum: 09.03.10 | 15:57 Uhr
Vielen Kindern fällt es nicht leicht, sich regelmäßig der Pflege der eigenen Haut zu widmen. Das ist durchaus nachvollziehbar, wird das tägliche Eincremen doch oft als langweilig oder gar in hohem Maße lästig empfunden. Gerade bei Kindern ist Hautpflege aber besonders wichtig, da der menschliche Körper in jungen Jahren sehr empfindlich auf eindringende Bakterien und Allergene reagiert – aus diesem Grund muss die Haut als wichtige Barriere gegen Umwelteinflüsse möglichst langfristig gesund erhalten werden.

Unterstützend soll hierbei ausgerechnet ein kleines Spielzeug herangezogen werden, das vor gut einem Jahrzehnt den Höhepunkt seiner durchaus beachtlichen Popularität erreichte, mittlerweile allerdings als ziemlich aus der Mode gekommen gilt: das Tamagotchi. Im Falle des von Designerin Anette Ströh entwickelten Exemplars handelt es sich dabei aber eigentlich eher um ein „Dermagotchi“, denn das putzige kleine Kerlchen namens „Hubert Haut“ muss nicht gefüttert, sondern eingecremt werden – andernfalls macht es sich durch lautes Piepen und visuell dargestelltes Unwohlsein bemerkbar.
Damit Huberts Haut gut gepflegt (und er wieder fröhlich) ist, muss das Kind den Deckel einer „echten“ Pflegecremetube (siehe Foto) mehrmals täglich nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip in die Rückseite des Dermagotchis stecken. Dadurch wird die Motivation zur eigenen Hautpflege auf spielerische Art und Weise gesteigert, vor allem da Hubert das Eincremen mit fröhlichen Melodien und verschiedenen Tanzeinlagen begleitet.
Kategorie:
| Datum: 10.12.09 | 13:22 Uhr
Bereits seit einigen Jahren forschen Dermatologen an sog. „intelligenten“ Textilien, die u. A.zur Linderung von Neurodermitis beitragen sollen. Anders als bei den momentan erhältlichen silberbeschichteten Textilien, kommen bei dieser Art von Kleidung spezielle Molüle – Cyclodextrine genannt – zum Einsatz.
Cyclodextrine sind ringförmige Zuckermoleküle, die dauerhaft auf textilen Oberlächen verankert („fixiert“) werden können. In dem Hohlraum, der sich in deren Inneren befindet, lassen sich diverse organische Substanzen einschließen – ähnlich wie in einem Käfig. Erst nach und nach wird der „gefangene“ Stoff durch Körperwärme und Hautkontakt freigegeben. In diesem Zusammenhang ist die Anwendung verschiedener Substanzen denkbar (z. B. Kortison, Anti-Pilz-Wirkstoffe oder Dexpanthenol).

Die Zuckermoleküle fungieren also als winzige Depots, die mit einem medizinisch wirksamen Inhalt „beladen“ sind. Bei Neurodermitis, Schuppenflechte oder Allergien kann die dosierte Abgabe eines bestimmten Medikaments/Pflegemittels über einen bestimmten Zeitraum sehr hilfreich sein, da dieses Konzept die Durchführung einer Therapie auch in Alltagssituationen stark vereinfacht.
Die Liste der Materialien, die mi Cyclodextrinen beschichtet werden können, ist lang – von Leinen bis Wolle ist praktisch alles möglich. Unterwäsche, Schlafanzüge, Bettwäsche, Socken und Handschuhe sind für die Anwendung besonders geeignet, da bei diesen Textilien der direkte Kontakt zu den betroffenen Hautstellen gewährleistet ist.
Bis derartige Textilien auf dem Massenmarkt erhältlich sind, wird sicherlich noch einige Zeit vergehen; aus Zellulose bestehende und mit Madensekret getränkte Wundauflagen, die nach dem selben Prinzip funktionieren, werden aber schon erfolgreich eingesetzt.
Kategorie:
| Datum: 22.07.09 | 10:02 Uhr
Bettwäsche mit Silberbeschichtung hat zwei große Vorteile: Zum einen sorgt der antibakterielle Effekt des Silbers bei Hautkontakt für eine Hemmung der Bakterienbildung, zum anderen besitzt Siber auch einen angenehm kühlenden Effekt auf die Haut. Dadurch wird die unvorteilhafte Schweißproduktion reduziert und die Geruchsentwicklung, wie sie in heftigeren Krankheitsphasen auftritt, wird ebenfalls eingedämmt. Neben der beschichteten Variante gibt es auch Bettwäsche, bei der Silberfäden direkt in den Stoff (meist Baumwolle) eingewebt sind. Bettwäsche mit Siberanteil ist u. a. von Padycare erhältlich.

Leider kann ich mangels Erfahrung selbst nicht beurteilen, ob die positiven Eigenschaften einer solchen Bettwäsche ausreichen, um Neurodermitis-Patienten wirklich zu einem angenehmeren und ruhigeren Schlaf zu verhelfen, oder ob sie vielleicht sogar eher störend wirkt (wie ich es z. B. bei der Anwendung von Milbenbettwäsche erlebt habe).
Kategorie:
| Datum: 11.05.09 | 11:20 Uhr
Ich habe mich für meinen 2jährigen Sohn, der unter stark ausgeprägter Neurodermitis leidet aus preislichen Gründen für Produkte von Padycare entschieden und habe erst jetzt wieder im akuten Schub diese sehr hilfreiche wohltuende Wirkung des Overalls erfahren. Seine Haut war am ganzen Körper gereizt und hatte aufgekratzte Stellen an den Armgelenken und Beinen. Nach 3 Tagen durchgehenden Tragens des Overalls war die flächige Rötung am Bauch und Rücken, Armen und Beinen verschwunden. Die aufgekratzten Stellen waren weniger gereizt und fangen langsam an abzuheilen. Auch schon früher hat uns der Silberoverall sehr gute Dienste geleistet und ich bin überzeugt, dass er das Leiden jedes Neurodermitikers erleichtern kann.