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| Datum: 23.11.09 | 14:56 Uhr

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Cyclosporin A

Der Wirkstoff Cyclosporin A, auch als Ciclosporin bezeichnet, wird vorwiegend dann eingesetzt, wenn es sich um eine besonders schwere, chronisch verlaufende Form von Neurodermitis handelt, bei der alle anderen Therapieansätze bereits gescheitert sind.

Es handelt sich bei Cyclosporin A um ein Immunsuppressivum, also um einen Stoff, der Immunreaktionen des Körpers unterdrückt. Der Signalweg in den körpereigenen Abwehrzellen wird unterbrochen und somit die Freisetzung entzündungsverstärkender Botenstoffe verhindert.

Die Substanz wird aus norwegischen Schlauchpilzen isoliert, die 1969 vom Schweizer Pharma-Unternehmens Sandoz erstmalig auf ihre medizinischen Effekte hin untersucht wurden. Ursprünglich hatte man sich eine antibiotische Wirkung erhofft, stieß aber bald auf die immunsunsuppressive Eigenschaft und forschte in diese Richtung weiter

Statistisch gesehen sprechen nur 7 % der behandelten Patienten NICHT auf eine Therapie mit Cyclosporin A an, problematisch sind aber die schweren Nebenwirkungen, vor allem steigender Blutdruck und Schädigungen der Nieren sind ernstzunehmende Gefahren. Deshalb müssen die Blutwerte des Patienten während der Behandlung engmaschig überwacht werden.

Ähnlich wie bei Kortison besteht auch bei Cyclosporin A die Gefahr, dass es zum Auftreten eines neuen Schubs kommt, nachdem das Medikament (z. B. Sandimmun oder Ciclora) abgesetzt wurde. Außerdem sollte während der Behandlung von einer Lichttherapie Abstand genommen werden, um der in Studien festgestellten erhöhten Gefahr der Entstehung von Hautkrebs entgegenzuwirken.

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| Datum: 21.06.09 | 21:46 Uhr

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Vorsicht bei übermäßiger Kortinsonzufuhr

Vorsicht – “Nicht immer, viel hilft viel!”

Meine Schwester leidet seit Kindheit an bis ins Erwachsenenalter sehr stark unter Neurodermitis. Sie ist verständlicherweise jemand, der es nicht erwarten kann bis eine bessernde Wirkung eintritt. Somit hatte ihr Verhalten im Umgang mit Kortisonsalbe und Tabletten zur Folge, dass sie durch erhöhte Tabletten-Einnahme und übermäßiger Anwendung der Kortisonsalbe in kürzester Zeit 35 kg zunahm, einen Stiernacken bekam, ihr Blutdruck stieg an und Ihr gesunder Appetit stieg ins unermässliche.

Ihr stand die Einnahme von Kortison sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben, denn durch die übermäßige Kortisonzufuhr entwickelte sie ein Mondgesicht. Sie war aufgedunsen und aufgeschwemmt weil Sie ihre Tabletten über einen weitaus längeren Zeitraum einnehmen musste als im Regelfall.

Um das eingelagerte Wasser in Ihrem Gewebe (vermehrt in den Beinen und Bauch-Hüfte-Region) mittels Sport und Kompressionstherapie auszuschwemmen, die normale Ästhetik des Gesichtes wieder zu erlangen, ihr Ausgangsgewicht wieder zu erreichen usw. brauchte sie länger als 4 Jahre.

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