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| Datum: 20.10.09 | 13:25 Uhr

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Heilung unerwünscht: Wie die Pharmaindustrie die Verbreitung von Medikamenten verhindert

Am gestrigen Abend wurde in der ARD eine Dokumentation ausgestrahlt, die am Beispiel einer äußerst wirkungsvollen und gleichzeitig preisgünstigen Salbe zur Behandlung von Neurodermitis und Schuppenflechte aufzeigt, wie wenig Interesse die Pharma-Lobby an der Heilung von chronischen Krankheiten zeigt. Der Grund: Mit dem langanhaltenden Leid von Patienten lassen sich gigantische Profite erzielen, wie sie mit Präparaten, die dieses Leid beenden würden, niemals erreicht werden können.

Regividerm

Im Mittelpunkt der Doku steht eine Salbe namens „Regividerm“, die bereits Ender der 80er Jahre von zwei Studenten entwickelt wurde und lediglich aus einer Avocadoöl-Salbengrundlage und 0,07 % pulverförmigem Vitamin B12 (Cyanocobalamin) besteht. Dieser wurde in zwei klinischen Studien der Universitäten Bochum und Dortmund sowie einer weiteren Studie in den USA eine beachtliche Wirksamkeit bei der Behandlung von Neurodermitis bescheinigt. Dennoch ist die rosafarbene „Wundersalbe“ bis heute nicht auf dem Markt – und das obwohl (oder gerade weil) der Verkaufspreis pro Dose bei nur ca. 29 Euro liegt.

Bei allen großen Pharmafirmen hat der Erfinder Karsten Klingelhöller sein Produkt vorgestellt, doch die Reaktionen waren stets ähnlich: Die Salbe passe nicht ins „Konzept“ des Unternehmens, so die Industrie-Vertreter. Teilweise wurden zwar Angebote zum Aufkauf des Patents unterbreitet, allerdings weder zum Zweck der späteren Produktion noch zu dessen Vermarktung. Wer nun wissen will, wie diese Vorgänge im Einzelnen abliefen und was aus dem Erfinder geworden ist, der sollte sich unbedingt die Dokumentation „Heilung unerwünscht“ auf YouTube anschauen.
Hier der Link:

Heilung unerwünscht

Außerdem wird die Sendung am 30. November 2009 um 22:00 Uhr im WDR wiederholt.

1 Kommentar

  • seifert sagt:

    Wenn man den Beitrag so liest,wird mir echt schlecht!
    Den Unmenschen von der Pharmaindustrie sollte man ihr Geld in den Rachen stecken und Sie auf dem Markplatz an einen Baum binden mit einem Plakat in der Hand , wo draufsteht “Ich bin Geldgeil, ein Unmensch,Betrüger,Bestechlich wie alle Politiker und alle Bosse in der Wirtschaft!Dazu ein Bild von einem Kleinkind das von oben bis unten in Mullbinden eingepackt ist und Schmerzen am ganzen körper hat und weint!!!!
    Ganz groß geschrieben” Geld in Rachen stecken erlaubt!!”

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