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| Datum: 09.03.10 | 15:57 Uhr

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„Dermagotchi“ soll Neurodermits-Therapie bei Kindern unterstützen

Vielen Kindern fällt es nicht leicht, sich regelmäßig der Pflege der eigenen Haut zu widmen. Das ist durchaus nachvollziehbar, wird das tägliche Eincremen doch oft als langweilig oder gar in hohem Maße lästig empfunden. Gerade bei Kindern ist Hautpflege aber besonders wichtig, da der menschliche Körper in jungen Jahren sehr empfindlich auf eindringende Bakterien und Allergene reagiert – aus diesem Grund muss die Haut als wichtige Barriere gegen Umwelteinflüsse möglichst langfristig gesund erhalten werden.

Unterstützend soll hierbei ausgerechnet ein kleines Spielzeug herangezogen werden, das vor gut einem Jahrzehnt den Höhepunkt seiner durchaus beachtlichen Popularität erreichte, mittlerweile allerdings als ziemlich aus der Mode gekommen gilt: das Tamagotchi. Im Falle des von Designerin Anette Ströh entwickelten Exemplars handelt es sich dabei aber eigentlich eher um ein „Dermagotchi“, denn das putzige kleine Kerlchen namens „Hubert Haut“ muss nicht gefüttert, sondern eingecremt werden – andernfalls macht es sich durch lautes Piepen und visuell dargestelltes Unwohlsein bemerkbar.

Damit Huberts Haut gut gepflegt (und er wieder fröhlich) ist, muss das Kind den Deckel einer „echten“ Pflegecremetube (siehe Foto) mehrmals täglich nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip in die Rückseite des Dermagotchis stecken. Dadurch wird die Motivation zur eigenen Hautpflege auf spielerische Art und Weise gesteigert, vor allem da Hubert das Eincremen mit fröhlichen Melodien und verschiedenen Tanzeinlagen begleitet.

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