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| Datum: 19.01.10 | 12:51 Uhr

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Behandlung mit Salben

Für eine wirkungsvolle Behandlung der betroffenen Stellen ist es empfehlenswert, diese im Vorfeld zu „entschuppen“. Dafür eignen sich Ölbäder oder Präparate, die Salicylsäure enthalten. Für die darauf folgende äußere Anwendung der Salben ist die Wahl des passenden Wirkstoffs (ggf. auch mehrere) sehr wichtig. Hier eine Liste der in Frage kommenden Substanzen:

Harnstoff (Urea pura)

Austrocknung der Haut wird verringert durch die Fähigkeit des Harnstoffs, Feuchtigkeit zu binden. Besitzt eine geringe schuppenlösende Wirkung.

Teer (Steinkohlenteer)

Hemmt die Zellteilung und damit die Bildung von neuen Schuppen. Wirkt außerdem antientzündlich, allerdings ist die Verwendung wegen des vermuteten krebsfördernden Effekts heutzutage auf relativ wenige Salben u. ä. begrenzt.

Kortison

Für die Anwendung auf der Kopfhaut gut geeignet. Sollte i. d. R. jedoch nicht länger als zwei Wochen und nicht großflächig aufgetragen werden.

Dithranol (Cignolin)

Bremst ebenfalls die übermäßige Zellteilung, sowie die damit in Zusammenhang stehende Abwehrreaktion des Immunsystems. Als störend gelten allerdings die auftretenden bräunlichen Verfärbungen.

Vitamin-D-Derivate (-Abkömmlinge)

Synthetische Hormon-Nachbildungen, die bei chronisch-entzündlichen Varianten der Psoriasis eine ähnliche Wirkung wie Kortison-Präparate erzielen können. Werden häufig in Kombination mit einer UV-Lichtterapie angewendet.

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