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| Datum: 03.03.10 | 16:31 Uhr

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Ernährungstipps

In wie weit bestimmte Nahrungsmittel die Schwere einer Schuppenflechte-Erkrankung beeinflussen bzw. sogar auslösen können, ist nach wie vor umstritten. Lediglich in Bezug auf die beiden folgenden Punkte ist man sich in Expertenkreisen relativ einig:

1. Die Ernährung sollte in erster Linie abwechslungsreich und ausgewogen sein. Diese allgemeine Aussage hat also auch bei Psoriasis-Patienten ihre Gültigkeit.

2. Übergewicht und Alkohol haben einen negativen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit.

Die in einigen Fällen bestehende Querverbindung zur Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) gilt ebenfalls als gesichert. In einem solchen Fall sollten Patienten auf Nahrungsmittel, die das Klebereiweiß Gluten enthalten, nach Möglichkeit verzichten. Außerdem hat im Laufe der letzten Jahre die Meinung, dass Omega-3-Fettsäuren einen wertvollen Beitrag zur Linderung der Schuppenflechte leisten können, zunehmende Verbreitung erfahren.

Es gibt auch noch andere Vermutungen hinsichtlich günstiger und weniger günstiger Inhaltsstoffe bestimmter Lebensmittel, wobei wie gesagt die Meinungen im Einzelnen sehr weit auseinander gehen. Viele Patienten verfügen nach einer gewissen Zeit ohnehin meist über genügend Erfahrung, um selbst zu wissen, welche Art von Inhaltsstoffen unter Umständen einen neuen Schub auslösen kann. Häufig wird, vor allem von Seiten der Naturheilpraktiker, eine Ernährung ohne viel fettiges Fleisch, weitestgehend ohne zuckerhaltige Speisen und generell mit Nahrungsmitteln, die einen reduzierten Kochsalz-Gehalt aufweisen, empfohlen

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