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| Datum: 09.02.10 | 13:19 Uhr
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Innerliche Behandlung
Bei mittelschweren bis schweren Formen der Schuppenflechte wird neben der äußerlichen Behandlung mit Salben etc. auch eine innerliche Anwendung vorgenommen. Folgende Medikamente bzw. Wirkstoffe kommen dabei häufiger zur Anwendung:
Retinoide
Es handelt sich bei Retinoiden um Vitamin-A-Derivate, die hauptsächlich in Kombination mit Bestrahlungsmaßnahmen Anwendung finden. Ledier gibt es zahlreiche Nebenwirkungen, außerdem kann es bei Frauen zu Schädingungen beim ungeborenen Kind kommen.
Cyclosporin A
Unterdrückt die Immunreaktion des Körpers. Ebenfalls relativ starke Nebenwirkungen, bringt aber vielen Betroffenen eine spürbare, wenn auch zeitlich begrenzte, Linderung.
Kortison
Auch hier ist die Linderung der Symptome meist nur von kurzer Dauer, gelegentlich kommt es nach dem Absetzen auch zu einem erneuten Schub (sog. „Rebound-Phänomen“). Wird häufig und gerne verschrieben, dennoch können auch hier teils schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten.
Methotrexat (MTX)
Wurde ursprünglich für die Krebstherapie entwickelt, eignet sich aufgrund seiner immunsuppressiven Eigenschaften aber auch zur Behandlung der Psoriasis. Verlangsamt außerdem das übersteigerte Zellwachstum.
Fumarsäureester
Nur etwa die Hälfte der Patienten vertragen dieses Medikament; Grund sind die massiven Nebenwirkungen, insbesondere die hohe Belastung von Leber und Nieren. Nur bei sehr starker Ausprägung der Erkrankung empfehlenswert.


