Kategorie:

| Datum: 05.04.11 | 09:21 Uhr

(0 Kommentare)

Hyposensibilisierung kann bei Neurodermitis helfen

Laut Aussage des Direktors der Klinik für Dermatologie und Allergololgie an der TU München, Prof. Johannes Ring, ist die in der Therapie von Allergien übliche Hyposensibilisierung möglicherweise auch bei Patienten mit Neurodermitis effektiv.

Das Prinzip einer Hyposensibilisierung besteht im Wesentlichen darin, dass der Körper über eine längere Zeit hinweg (meist mehrere Jahre) an den Stoff, welcher für das Auftreten der Allergie verantwortlich ist, gewöhnt wird. Aktuelle Forschungsergebnisse in der Molekulargenetik besagen, dass eine Beeinträchtigung in der Barrierefunktion der Haut in Zusammenhang mit einer abweichenden Immunreaktion zum Ausbruch von Neurodermitis führen kann. Daher ist auch eine Besserung des Hautzustandes bzw. eine Abmilderung des allgemeinen Krankheitsverlaufs in Folge einer Hyposensibilisierung möglich.

Diese Erkenntnis kam letzte Woche auf der Tagung der Dermatologischen Gesellschaft (DDG) zur Sprache, bei dem sich über 3.000 Hautärzte im Dresdner Kongresszentrum über neueste Entwicklungen in der Behandlung von Hautkrankheiten austauschten. Der Kongress gilt als bedeutendstes Treffen seiner Art im deutschsprachigen Raum.

Kommentar hinterlassen

(wird nicht veröffentlich)

Suche