Sommer, Sonne, Neurodermitis

Da momentan der Sommer wohl seinen diesjährigen Höhepunkt erreicht, möchte ich an dieser Stelle kurz einige Anmerkungen zu dem Thema „UV-Strahlung und Neurodermitis“ geben.
Erfahrungsgemäß gibt es einige von euch, bei denen sich der Hautzustand im Sommer eher verbessert und wiederum einige, bei denen das Gegenteil der Fall ist. Theoretisch gesehen ist ein kontrolliertes Bad in der Sonne für die Haut ein recht wohltuendes Ereignis. Die UV-Strahlung sorgt dafür, dass evtl. entzündete Hautareale schneller abheilen und sich der Juckreiz spürbar verringert. Grund dafür ist die entzündungshemmende (durch das Blockieren der dafür verantwortlichen Zellen) und antibakterielle Wirkung der langwelligen UVA-Strahlen, welche im Sonnenlicht enthalten sind.
Generell ist natürlich Vorsicht geboten: Ein Sonnenbrand sollte nicht riskiert werden, da ein solcher im schlimmsten Fall einen Schub auslösen kann. Bei der Einnahme von Medikamenten, die photosensibilisierend wirken oderr während einer Therapie mit Immunsuppressiva sollte auf ein ausgedehntes Sonnenbad in jedem Fall verzichtet werden.
Ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor ist ohnehin Pflicht, bei Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Parfum- oder Konservierungsstoffen sollte die Auswahl in diesem Zusammenhang besonders bedacht erfolgen. Davon unabhängig empfiehlt es sich im Sommer, weite Kleidung zu tragen, um das Schwitzen und das damit einhergehende Jucken möglichst auf ein Minimum zu reduzieren.



1 Kommentar
Hallo, habe eine Freundin, die seit über 40 Jahren unter Neurodermitis litt. – So stark dass sie im Sommer mit Langarm-Shirt ging, weil sie sich so schämte. Sie hat alles von Cortison bis Lichtteraphie ohne Erfolg probiert, bis sie auf die Hautklinik Neukirchen Hl. Blut im Bayr. Wald aufmerksam wurde. Nach 1 Woche Totalcheque hatte der Professor die Auslöser für das Übel gefunden. Sie musste die Nahrung umstellen, spezielle Kleidung tragen u. die Haut wurde mit bestimmten Cremes behandelt. Nach rd. 5 Wochen durfte Sie nach Hause und hatte fast keine Beschwerden mehr. – Nach 8 Wochen war fast nichts mehr sichbar – und das ist nach fast einem Jahr noch so.
Und das Gute, der Hausarzt konnte Sie direkt überweisen, es war nicht mal ne Reha von der Kasse zu beantragen. – Allerdings ist mit längerer Wartezeit zu rechnen. Es ist die einzige Klinik in Deutschland die von den meisten Kassen als Klinik mit anerkannten Heilerfolgen und geringster Rückfallquote anerkannt wurde.
Habe bei Besuchen die vielen Patieten, besonders Kleinkinder gesehen die wie neue Menschen entlassen wurden.
Gruss aus Bayern