Die SANUM-Therapie
Heute möchte ich euch über eine Therapieform berichten, auf die ich erst vor einigen Tagen aufmerksam geworden bin. Die SANUM-Therapie oder auch Enderlein-Therapie wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Zoologen Prof. Dr. Günther Enderlein (1872 – 1986) entwickelt.

Prof. Enderlein (li.) bei der Arbeit
Ihre wissenschaftliche Grundlage beruht auf der Theorie, dass sich Mikroorganismen im menschlichen Körper symbiotisch verhalten, d. h. je nachdem, ob das Milieu des Blutes und des Gewebes günstig oder ungünstig ausgeprägt ist, nutzen oder schaden diese Mikroorganismen dem Menschen.
So haben z. B. Nikotin, Alkohol oder die falsche Ernährung einen negativen Einfluss auf das Milieu im Körper. Bakterien und Pilze können sich ungehindert ausbreiten, wodurch sich das Risiko für Krankheiten drastisch erhöht. Dies gelte nach Ansicht der Anhänger Enderleins insbesondere auch für chronische Krankheiten wie Neurodermitis.
Im Jahre 1933 übernahm Prof. Enderlein die Leitung der Produktionskontrolle in der neu gegründeten Firma SANUM (heute SANUM-Kehlbeck). Die in diesem Unternehmen hergestellten Präparate nennen sich Isopathika, welche „Vorstufen“ krankheitserregender Mikrooranismen enthalten und somit eine Rückführung dieser Organismen in ihre ursprüngliche, dem Körper zuträgliche Form erreichen sollen. Auch ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt spielt bei der Behandlung mit Isopathika eine große Rolle.
Eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, aber dafür wenig tierischem Eiweiß ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Therapie.
Kommentar schreiben

