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| Datum: 21.12.10 | 13:40 Uhr

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Was beim Absetzen von Kortison zu beachten ist

In den letzten Tagen konnte man auf diversen Portalen die von Frank Ahrens (Mitglied der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin) vertretene Meinung nachlesen, dass Eltern vor dem Absetzen eines Kortisonpräparats unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Kinderarzt halten sollten. Ansonsten könnten negative Folgeeffekte eintreten.

Die Problematik, die hinter dieser Aussage steht, ist das mögliche Provozieren erneuter Krankheitsschübe in Folge des Absetzens. Zwar sind die Kortisonpräparate, die heutzutage zur Anwendung kommen, wesentlich verträglicher als viele der beispielsweise in den 90er Jahren üblichen Mittel, trotzdem ist im Hinblick auf mögliche Reaktionen der Haut oder des gesamten Organismus noch immer Vorsicht geboten.

Viele Dermatologen empfehlen, eine abrupte Absetzung von Kortison zu vermeiden und raten stattdessen zu einem Verfahren, das häufig als „Ausschleichen“ bezeichnet wird. Im Falle der Anwendung einer Creme würde dies z. B. bedeuten, dass die Häufigkeit des Auftragens über einen Zeitraum von mehreren Tagen stetig verringert wird. Diese Vorgehensweise hat sich bewährt und wird heutzutage von den meisten Dermatologen empfohlen. Es ist also die Aufgabe des Kinderarztes, die Eltern bereits im Vorfeld der Behandlung umfangreich über die Anwendung von Kortison zu beraten Dies schließt selbstverständlich auch die Vorgehensweise beim Absetzen des Medikaments mit ein.

Neben der guten Pflege der Haut, die eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Behandlung der Neurodermitis darstellt, ist laut Ahrens vor allem die Vermeidung von potentiellen Auslösern neuer Schübe entscheidend. Häufig in diesem Zusammenhang genannte Ursachen sind Allergene, starkes Schwitzen, Stress, in Textilien enthaltene Reizstoffe oder übertriebene Hautreinigung.

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| Datum: 21.06.09 | 21:46 Uhr

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Vorsicht bei übermäßiger Kortinsonzufuhr

Vorsicht – “Nicht immer, viel hilft viel!”

Meine Schwester leidet seit Kindheit an bis ins Erwachsenenalter sehr stark unter Neurodermitis. Sie ist verständlicherweise jemand, der es nicht erwarten kann bis eine bessernde Wirkung eintritt. Somit hatte ihr Verhalten im Umgang mit Kortisonsalbe und Tabletten zur Folge, dass sie durch erhöhte Tabletten-Einnahme und übermäßiger Anwendung der Kortisonsalbe in kürzester Zeit 35 kg zunahm, einen Stiernacken bekam, ihr Blutdruck stieg an und Ihr gesunder Appetit stieg ins unermässliche.

Ihr stand die Einnahme von Kortison sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben, denn durch die übermäßige Kortisonzufuhr entwickelte sie ein Mondgesicht. Sie war aufgedunsen und aufgeschwemmt weil Sie ihre Tabletten über einen weitaus längeren Zeitraum einnehmen musste als im Regelfall.

Um das eingelagerte Wasser in Ihrem Gewebe (vermehrt in den Beinen und Bauch-Hüfte-Region) mittels Sport und Kompressionstherapie auszuschwemmen, die normale Ästhetik des Gesichtes wieder zu erlangen, ihr Ausgangsgewicht wieder zu erreichen usw. brauchte sie länger als 4 Jahre.

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