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| Datum: 13.07.09 | 15:10 Uhr

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Milchsäuresalbe

Da die Suche nach einer geeigneten Pflegesalbe bzw. -creme für Neurodermitiker ein recht kompliziertes Unterfangen sein kann, möchte ich an dieser Stelle einmal von meinen positiven Erfahrungen mit der sog. Milchsäuresalbe berichten.

Entwickelt wurde diese Salbe meines Wissens nach an der Uni-Klinik Dresden. Sie ist allerdings nicht als „Fertigprodukt“ erhältlich, sondern muss in der Apotheke angefertigt werden.Wer auf Anfrage von seinem Apotheker nur ein ratloses Gesicht geboten bekommt, sollte lieber die lateinische Bezeichnung (unguentum acidi lacctici 0,4 %) verwenden oder sich von seinem Dermatologen ein grünes Rezept ausstellen lassen. Das es sich bei der Milchsäuresalbe um ein Pflegepräparat handelt, wird es nämlich nicht von der Krankenkasse übernommen, sondern muss (wie so oft) zu 100 % selbst bezahlt werden. Der Preis für 400 g Milchsäuresalbe liegt bei etwa 18 bis 20 Euro. Bei einer ausgeprägten generalisierten Neurodermitis und täglicher Anwendung am Morgen sowie am Abend reicht die angegebene Menge etwa zwei bis maximal drei Wochen. Übers Jahr gerechnet ist die ganze Sache also ein ziemlich teurer Spaß.

Trotz des etwas ärgerlichen Kostenfaktors möchte ich auf die Milchsäuresalbe nicht mehr verzichten. Sie lässt sich sehr gut auf die Haut auftragen und verhindert das Austrocknen, besonders nach dem Duschen oder Baden. Dadurch juckt und schuppt die Haut viel weniger. Seit ich die Salbe verwende, ist mein allgemeiner Hautzustand kontinuierlich besser geworden. Zwar sind bei kleineren aufgekratzten oder entzündeten Stellen trotzdem noch andere Cremes nötig – was die reine Hautpflege betrifft, so ist die Milchsäuresalbe für mich persönlich aber die beste Salbe, die ich je hatte.

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| Datum: 12.05.09 | 10:39 Uhr

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2-Phasen-Pflege Siriderma

Die Produkte der Serie sind zwar recht preisintensiv jedoch lohnt sich ein Versuch meines Erachtens in jedem Fall.

Ich selbst habe die 2-Phasen-Pflege bei mir und meinem Sohn probiert. Die Phase I, Zinkmaske wirkt beruhigend und eignet sich gut zum Auftragen, auch auf nässende Areale. An den für mich etwas eigenartigen Duft (angeblich ohne Duftstoffe)musste ich zwar erst gewöhnen, ebenso an das „Eintrocknungsgefühl“ der Maske über Nacht. Aber der Erfolg, die beruhigtere Haut nach einigen Tagen, belohnt für diese kleinen Einschränkungen.

Für meinen kleinen Sohn, der besonders im Gesicht von großflächig offenen nässenden Stellen betroffen ist, war die Maske in diesem Bereich eher ungeeignet. Trotz sehr dickem Auftragen der Maske entsteht durch das Eintrocknen auch ein gewisses Spannungsgefühl auf der Haut. Zusammen mit dem trotzdem verminderten Juckreiz hat er sich die Maske jede Nacht sozusagen „um die Ohren“ geschmiert und sich vor allem in die Augen gerieben. Da man (wie auf der Packung steht) den Kontakt mit den Schleimhäuten der Augen vermeiden soll (ich vermute durch den Mineralgehalt der Creme), kam es bei ihm zu einer Reizung der Augen, die dann rot und geschwollen waren. Nach mehreren Versuchen, auch nachdem ich die Maske mit einer weniger reichhaltigen Salbe mischte, um das entstehende Spannungsgefühl zu mildern, kam es zum gleichen Ergebnis, worauf ich die Behandlung des Gesichts abbrach.

Also bis auf die Behandlung des Gesichts bei Säuglingen und Kleinkindern kann ich die 2-Phasen-Pflege nicht zuletzt wegen der guten Inhaltsstoffe nur empfehlen. Die 2. Phase – Pflegecreme ist eine sehr angenehme und beruhigende Wohltat für jede trockene Haut – ohne sich zu viele Gedanken an die Inhaltsstoffe machen zu müssen (bin leider selber auf Parfümstoffe, Konservierungsstoffe, etc. allergisch).

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