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| Datum: 15.09.09 | 13:41 Uhr

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Schadstoffe in Innenräumen

Eine Schadstoffbelastung innerhalb der Wohnung kann großen Einfluss auf die Intensität einer Neurodermitis-Erkrankung haben. Die Belastung kann dabei chemischer, biologischer oder auch physikalischer Natur sein.

Auf der chemischen Seite existieren da z. B. die Substanz Formaldehyd, verschiedene Lösungsmittel sowie Holzschutzmittel und Pestizide. Teilweise können schon sehr geringe Konzentrationen dieser Substanzen – sobald sie sich in der Raumluft befinden – zu einer Beeinträchtigung des Immunsystems führen. Außerdem besteht die Gefahr einer chronischen Vergiftung, die durch eine allmähliche Verstärkung der Symptome gekennzeichnet ist und deren Ursache oft erst spät oder auch überhaupt nicht erkannt wird.

Pilzbefall

Biologische Faktoren wie Schimmelpilze, Milbenallergene und Bakterien spielen ebenfalls eine gewichtige Rolle. Ein Pilzbefall in Innenräumen ist dabei so gut wie immer auf übermäßige Feuchtigkeit zurückzuführen, die wiederum oftmals durch (unsichtbare) Bauschäden hervorgerufen wird. Schadstoffe biolologischer Natur wirken besonders allergieverstärkend und können sich so auch direkt im Hautbild des Betroffenen niederschlagen.

Mögliche physikalische Belastungen sind vor allem ausgeprägte elektrische und magnetische Felder, in der Umgangssprache auch bekannt als „Elektrosmog“. Wie hoch der Einfluss solcher Felder auf den menschlichen Körper tatsächlich ist, wird noch immer in zahlreichen Studien untersucht. Zumindest im Schlafbereich einer Wohnung sollte man aber weitestgehend auf den Betrieb elektrischer Geräte verzichten.

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