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| Datum: 04.08.09 | 16:09 Uhr
Die Sommermonate sind für Neurodermitiker oftmals eine recht problematische Zeit. Vor allem die verstärkte Schweißproduktion macht vielen Betroffenen zu schaffen. Die entzündeten Hautbereiche werden durch den Schweiß zusätzlich gereizt und das Jucken und Brennen wird verstärkt. Außerdem trocknet die Haut dabei mehr aus als normalerweise. Wer nicht zu den Glücklichen gehört, die durch einen erholsamen Urlaub eine Verbesserung ihres Hautzustandes erfahren, ist damit einer signifikanten Mehrbelastung ausgesetzt.
Das Problem dabei ist, dass man der Austrocknung der Haut meist nur durch vermehrtes Eincremen begegnen kann. Das führt dann allerdings wieder zu stärkerem Schwitzen, was z. B. beim Tragen einer Jeans oder sonstiger eng anliegender Oberbekleidung ziemlich unangenehm werden kann.

Die beste Lösung für dieses Problem ist nach meiner Erfahrung, statt einer Creme eine Lotion zu verwenden, da diese die Haut sehr gut mit Feuchtigkeit versorgt, aber trotzdem schnell einzieht und bei hohen Außentemperaturen zu einem insgesamt angenehmeren Hautgefühl führt. Nachteil ist allerdings, dass die feuchtigkeitsspendende Wirkung meist nicht besonders lange (weniger als zwölf Stunden) anhält.
Ich persönlich empfehle eine Mandelöl-Lotion wie z. B. die Excipial U Lipolotio von Spirig. Die ist allerdings nicht ganz billig: 500 ml schlagen mit etwa 15 – 20 € zu Buche. Für Neurodermitis-Patienten mit sehr trockener Haut handelt es sich hierbei aber dennoch um eine sinnvolle Ergänzung bzw. Alternative zur Behandlung mit herkömmlichen Pflege-Cremes.
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| Datum: 13.07.09 | 15:10 Uhr
Da die Suche nach einer geeigneten Pflegesalbe bzw. -creme für Neurodermitiker ein recht kompliziertes Unterfangen sein kann, möchte ich an dieser Stelle einmal von meinen positiven Erfahrungen mit der sog. Milchsäuresalbe berichten.
Entwickelt wurde diese Salbe meines Wissens nach an der Uni-Klinik Dresden. Sie ist allerdings nicht als „Fertigprodukt“ erhältlich, sondern muss in der Apotheke angefertigt werden.Wer auf Anfrage von seinem Apotheker nur ein ratloses Gesicht geboten bekommt, sollte lieber die lateinische Bezeichnung (unguentum acidi lacctici 0,4 %) verwenden oder sich von seinem Dermatologen ein grünes Rezept ausstellen lassen. Das es sich bei der Milchsäuresalbe um ein Pflegepräparat handelt, wird es nämlich nicht von der Krankenkasse übernommen, sondern muss (wie so oft) zu 100 % selbst bezahlt werden. Der Preis für 400 g Milchsäuresalbe liegt bei etwa 18 bis 20 Euro. Bei einer ausgeprägten generalisierten Neurodermitis und täglicher Anwendung am Morgen sowie am Abend reicht die angegebene Menge etwa zwei bis maximal drei Wochen. Übers Jahr gerechnet ist die ganze Sache also ein ziemlich teurer Spaß.
Trotz des etwas ärgerlichen Kostenfaktors möchte ich auf die Milchsäuresalbe nicht mehr verzichten. Sie lässt sich sehr gut auf die Haut auftragen und verhindert das Austrocknen, besonders nach dem Duschen oder Baden. Dadurch juckt und schuppt die Haut viel weniger. Seit ich die Salbe verwende, ist mein allgemeiner Hautzustand kontinuierlich besser geworden. Zwar sind bei kleineren aufgekratzten oder entzündeten Stellen trotzdem noch andere Cremes nötig – was die reine Hautpflege betrifft, so ist die Milchsäuresalbe für mich persönlich aber die beste Salbe, die ich je hatte.
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| Datum: 20.06.09 | 14:20 Uhr
HINWEIS ZU DIESEM ARTIKEL: Nach Angaben des Bundesumweltamtes sollte von Cremes, Salben oder Lotionen, die Nano-Partikel enthalten, Abstand genommen werden. Diese können sehr weit ins Innere der Hautzellen wandern und somit evtl. sogar die DNA schädigen!
Seit jeher dient Silber nicht nur als Schmuckelement, bereits Könige machten sich dies zu nutze und aßen von Silbergeschirr. Dies diente nicht allein nur zum Ausdruck von Wohlstand und Macht. Zu dieser Zeit war es bereits bekannt, dass Edelmetalle vor Infektionen durch Ihre antimikrobielle Wirkung schützen.
In meiner Ausbildung zur Arzthelferin konnte ich im praktischen Bereich der Patientenbehandlungen den positiv verlaufenden Heilungsprozess mit Hilfe von Silberpflastern bei offenen Hautstellen beobachten. Wo der Patient noch unter dem normalen Pflaster schwitzt und somit ein idealer Nährboden für Bakterien entsteht, half hingegen das Silberpflaster in kürzerer Zeit. Silber hat keine Nebenwirkungen, der einzige Nachteil sind die Produktionskosten zur Herstellung von Nanosilber. Die Materialien zur Herstellung unterliegen auch dem Medizinproduktgesetzt.
Heute kann man sich mit dem Beispiel der Multilind Micro Silber Lotion von der Heilkraft des Nanosilbers überzeugen. Mit dem Preis von € 17,95 in den regulären Apotheken und zu einem Preis von € 12,77 oder geringer in Online-Apotheken im Vergleich zu den anderen angepriesenen Medikamenten, ist es im bezahlbaren Bereich. Die Lotion ist frei von Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen. Da die Lotion auf Wasserbasis hergestellt ist, kann das Nanosilber auch besser und schneller in die Haut eindringen und somit vor Ort als Heiler und Desinfektionsmittel aktiv werden. Somit haben Sie in der Multilind Micro Silber ein Multitalent gefunden, das Ihnen beim Kampf gegen ND stark zur Seite steht.
Da die sehr dünne und trockene Haut gegenüber bakteriellen Infektionen sehr anfällig ist, empfehle ich Ihnen diese Lotion. Nutzen sie die guten Eigenschaften der Lotion auch besonders in der Behandlung von Kindern, das schnelle Einziehen ruft bei den Kindern kein unwohles Gefühl ,wie es Fettcremen durchaus tun, hervor.
Man kann sagen, der Feuchtigkeitsfilm, den Sie mit der Lotion auf Ihre Haut auftragen, ist wie eine 2. schützende Haut. Ohne diesen schützenden Feuchtigkeitsfilm trocknet Ihre Haut zunehmend aus, Hautareale entzünden sich, werden anfälliger für Infektionen und dem folgt immer auch der Schmerz.
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| Datum: 12.05.09 | 10:39 Uhr
Die Produkte der Serie sind zwar recht preisintensiv jedoch lohnt sich ein Versuch meines Erachtens in jedem Fall.
Ich selbst habe die 2-Phasen-Pflege bei mir und meinem Sohn probiert. Die Phase I, Zinkmaske wirkt beruhigend und eignet sich gut zum Auftragen, auch auf nässende Areale. An den für mich etwas eigenartigen Duft (angeblich ohne Duftstoffe)musste ich zwar erst gewöhnen, ebenso an das „Eintrocknungsgefühl“ der Maske über Nacht. Aber der Erfolg, die beruhigtere Haut nach einigen Tagen, belohnt für diese kleinen Einschränkungen.
Für meinen kleinen Sohn, der besonders im Gesicht von großflächig offenen nässenden Stellen betroffen ist, war die Maske in diesem Bereich eher ungeeignet. Trotz sehr dickem Auftragen der Maske entsteht durch das Eintrocknen auch ein gewisses Spannungsgefühl auf der Haut. Zusammen mit dem trotzdem verminderten Juckreiz hat er sich die Maske jede Nacht sozusagen „um die Ohren“ geschmiert und sich vor allem in die Augen gerieben. Da man (wie auf der Packung steht) den Kontakt mit den Schleimhäuten der Augen vermeiden soll (ich vermute durch den Mineralgehalt der Creme), kam es bei ihm zu einer Reizung der Augen, die dann rot und geschwollen waren. Nach mehreren Versuchen, auch nachdem ich die Maske mit einer weniger reichhaltigen Salbe mischte, um das entstehende Spannungsgefühl zu mildern, kam es zum gleichen Ergebnis, worauf ich die Behandlung des Gesichts abbrach.
Also bis auf die Behandlung des Gesichts bei Säuglingen und Kleinkindern kann ich die 2-Phasen-Pflege nicht zuletzt wegen der guten Inhaltsstoffe nur empfehlen. Die 2. Phase – Pflegecreme ist eine sehr angenehme und beruhigende Wohltat für jede trockene Haut – ohne sich zu viele Gedanken an die Inhaltsstoffe machen zu müssen (bin leider selber auf Parfümstoffe, Konservierungsstoffe, etc. allergisch).