Kategorie:
| Datum: 02.07.09 | 10:27 Uhr
(0 Kommentare)
Alternative Therapien
Bioresonanztherapie
Bei dieser Therapie wird davon ausgegangen, dass bei einer Neurodermitiserkrankung „krankhafte“ Bioströme erzeugt werden. Mit Hilfe elektromagnetischer Wellen sollen diese wieder harmonisiert werden. Der Patient fasst während der Behandlung mit beiden Händen jeweils eine Elektrode an. Die Bioströme gehen dabei vom Minus-Pol durch ein Gerät, dass die Schwingungen umwandelt und über den Plus-Pol wieder an den Patienten zurückgibt. Die Wirksamkeit dieser Behandlung gilt als zweifelhaft.
Klimatherapie
Reisen ins Hochgebirge oder an die See sind für die meisten Neurodermitiker sehr angenehm. Die mit weniger Allergenen und Schadstoffen belastete Luft, die Sonne sowie der Abstand zum heimischen Stress führen oft zu einer deutlichen Verbesserung des Krankheitsbildes. Problematisch dabei ist allerdings, dass sich dieser Effekt nach der Heimkehr oft sehr schnell wieder verflüchtigt.
Eigenbluttherapie
Um das das Immunsystem stabilisieren, wird bei dieser Behandlungsform Blut aus einer Vene des Patienten entnommen – eventuell aufbereitet – und im Anschluss in die Muskulatur zurückgespritzt. Naturheilkundler halten große Stücke auf diese Therapie, Schulmediziner warnen dagegen vor den Gefahren eines allergischen Schocks. Einen wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit gibt es nicht.
Therapie mit Kangalfischen
Hierbei legt sich der Patient in eine Wanne oder ein Becken, in dem sich neben Wasser auch eine größere Anzahl von Kangalfischen (in den Medien oft als „Knabberfische“ bezeichnet) befinden. Diese „knabbbern“ während der mehrstündigen Therapie die obersten Hautschichten der betroffenen Stellen ab, dadurch kommt es laut Patientenberichten zu einem Erneuerungseffekt der Haut sowie zu einer Linderung des Juckreizes. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass durch den langen Aufenthalt im Wasser die ohnehin schon trockene Haut zusätzlich austrocknet, was zu einer Verschlimmerung der Krankheitssymptome führen kann.


