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| Datum: 08.07.09 | 22:58 Uhr
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Bachblütentherapie
Bei Neurodermitis-Patienten kann es, u. a. infolge der massiven Veränderungen der Haut und den daraus resultierenden Reaktionen der Umwelt, zu wechselnden Stimmungen kommen. Im schlimmsten Fall, besonders bei einem schwierigen Krankheitsverlauf, kann der Patient in eine Depression verfalllen. Abhilfe könnte in einem solchen Fall auf sanfte Weise die sogenannte Bachblütentherapie schaffen.
Die Bachblüten erhielten ihren Namen durch ihren Entdecker, den Arzt Dr. Edward Bach (1886 - 1936). Die davon abgeleitete Bachblütentherapie entwickelte er aus dem Bedürfnis heraus, der Schulmedizin eine Komponente hinzuzufügen, die auch auch die Gefühlswelt des Menschen berücksichtigt.
Die Bach-Blüten sollen helfen, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen, energetische Blockaden zu lösen und Krankheiten vorzubeugen. Ihre energetischen Schwingungen stellt man sich als Katalysator zwischen der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene vor. Negative Seelenzustände, wie Ängste, Eifersucht, Schüchternheit usw. sollen nicht bekämpft, sondern ausgeglichen und harmonisiert werden. Außerdem sollen durch ihre Wirkung die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt werden.

Es gibt 38 verschiedene Bachblüten, die es in Apotheken als Tropfflaschen zu kaufen gibt. Sie können einen Bachblütentherapeuten aufsuchen, der nach ausführlicher Anamnese eine oder mehrere Bachblüten für sie zu einer Bachblütenmischung (nicht mehr als 7 Blüten zugleich) zusammenstellt oder sich Bücher über Bachblütentherapie in jedem Buchhandel besorgen und sich selbst therapieren. Es ist keine medizinische Vorbildung notwendig. Die Bachblüten werden als Tropfen eingenommen. Vier Mal am Tag sollen vier Tropfen der Mischung eingenommen werden oder ein Wasserglas mit 4 Tropfen über den Tag verteilt getrunken werden. Je nach Tiefe der emotionalen Verstimmtheit kann eine Besserung bereits nach wenigen Wochen, aber auch erst nach einigen Monaten eintreten. Bachblütenmischungen kann man sich auch in der Apotheke anfertigen lassen. Für Erwachsene werden sie in alkoholischer Lösung angeboten, für Kinder in Wasser oder in verdünntem Apfelessig, der Konservierung wegen.
Die bekannteste Anwendungsform der Bachblüten sind die in jeder Apothekte erhältlichen Notfalltropfen (Rescue Remedy), die in Not-, Prüfungs- oder Schocksituationen helfen sollen, etwas Gefasstheit und Ruhe zurück zu erlangen. Notfalltropfen kann man in solchen Situationen direkt in Mund träufeln oder auf Schläfen oder Pulszonen aufstreichen, so oft bis die beruhigende Wirkung einsetzt.
Immer häufiger finden Bachblüten außerdem in Salbenform Verwendung; auch hier wird ihnen eine beruhigende Wirkung nachgesagt.


