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| Datum: 15.07.09 | 08:35 Uhr

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Laserakupunktur

Die Akupunktur hat ihren Ursprung in der traditionellen chinesischen Medizin. Demzufolge existieren 400 potentielle Akupunkturpunkte am menschlichen Körper, die auf verschiedenen Bahnen, den sog. „Meridianen“ angeordnet sind. Durch diese Bahnen fließt angeblich der Lebensstrom („Qi“). Durch die Stimulation der Akupunkturpunkte mittels Nadelstichen wird der Fluss der Lebensenergie verändert und es können entsprechende positive Effekte bei der Behandlung von Krankheiten erzielt werden, so Befürworter der Therapie. Wissenschaftler sehen dagegen den Placebo-Effekt als einzigen Grund für die unbestreitbaren Behandlungserfolge an. Zusätzlich soll die intensive Beschäftigung des Therapeuten mit dem Patienten einen günstigen Einfluss auf dessen psychisches Wohlbefinden und damit ggf. auch auf den Verlauf einer Neurodermitis-Erkrankung haben.

Bei Patienten mit Neurodermitis ist die herkömmliche Akupunktur nicht ohne Einschränkung zu empfehlen, denn es können u. U. allergische Reaktionen oder lokale Hautinfektionen an den Einstichstellen auftreten. Wer dennoch auf diese Therapieform zurückgreifen möchte, findet mit der moderneren Variante, der Laserakupunktur, eine geeignete Möglichkeit. Die genannten Risiken entfallen, zudem ist die Laserakupunktur schmerzfrei, was vor allem bei der Behandlung kleinerer Kinder von Vorteil ist.

Softlaser

Mit dem Laserstrahl sollen photochemische Vorgänge im Gewebe der Haut beeinflusst werden, was zu einer Verbesserung der Wundheilung führen soll. Des Weiteren gilt eine antibakterielle und durchblutungsfördernde Wirkung als möglich. Dementsprechend werden bei der Therapie die zu behandelnden Hautstellen flächig mit dem sog. Softlaser bestrahlt. Die Laserakupunktur kann allerdings auch im klassischen Sinne, also zur Stimulation bestimmter für den Energiefluss im Körper relevanten Akupunkturpunkte, eingesetzt werden. Die Vorgehensweise richtet sich jeweils nach der Ausbildung des Therapeuten und dem individuellen Wunsch des Patienten. Es können bspw. auch die klassische Akupunktur und die Laserakupunktur kombiniert angewendet werden, um einen größeren Therapieerfolg zu erzielen.

Die Akupunktur hat in der Vergangenheit bereits vielen von Neurodermitis Betroffenen geholfen. In Ergänzung zu einer regulären ärztlichen Behandlung kann sie daher sehr wirkungsvoll sein. Die Laserakupunktur hat als relativ neue Therapieform noch nicht diesen Stellenwert erreicht, aufgrund fehlender Risiken oder Nebenwirkungen bei der Behandlung könnte sie sich in Zukunft aber zu einer ernstzunehmenden Alternative bzw. sinnvollen Ergänzung zur klassischen Akupunktur entwickeln.

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